Quartier 2030 | Vierter Landesfachtag Quartiersentwicklung

Ein abwechslungsreiches Onlineevent erlebten die Teilnehmenden des vierten Landesfachtags Quartiersentwicklung, der am 27. und 28. Juli 2021 in einem neuem Format stattfand. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration lud gemeinsam mit der FamilienForschung Baden-Württemberg zum digitalen Austausch ein, bei dem die Zukunft der Quartiersentwicklung im Mittelpunkt stand. Die Veranstaltung bot ein gemeinsames Einführungs- und Begleitprogramm sowie themenspezifische Fachforen, welche die Quartiersarbeit aus mehreren Perspektiven intensiv beleuchteten. Unterschiedliche Formate wie Videos, Livestreams, virtuelle Quartierssalons und Video-Chats ermöglichten den Teilnehmenden, sich ihren ganz persönlichen Fachtag nach eigenen Interessen zusammenzustellen.

Auch die Landesarbeitsgemeinschaft Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. wirkte als Kooperationspartner mit und brachte in verschiedenen Foren ihre Expertise ein. In Forum 1 „Vielfalt im Quartier“ moderierte Katrin Ballandies, Sprecherrätin der LAG MGH BW, eine spannende Podiumsdiskussion: Zu Gast waren hier Stephanie Aeffner, Landesbeauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Andrea Laux, Mitbegründerin und langjährige Vorständin im Mütterforum Baden-Württemberg e.V. sowie Argyri Paraschaki, Geschäftsführerin des Landesverbandes Kommunaler Migrantenvertretungen Baden-Württemberg und stellvertretende Vorsitzende des SWR Rundfunkrates. Gemeinsam wurde das vielfältige Zusammenleben im Quartier thematisiert und Wege beschrieben, wie dieses auch in Pandemiezeiten gut gelingen kann. Als weiteren Programmpunkt tauschten sich in Forum 3 verschiedene Expertinnen und Experten über die Digitalisierung in der Quartiersarbeit aus. Hier brachte Katrin Gros aus dem MGH Bürgerhaus Pliensauvorstadt in Esslingen ihre Erfahrungen ein und berichtete über das LAG MGH BW-Förderprojekt „Digital-Lots:innen“.

Titelbild von links nach rechts: Argyri Paraschaki, Andrea Laux, Stephanie Aeffner und Katrin Ballandies