Fachtag Demografie Baden-Württemberg 2020

„Von der ländlichen Siedlung zum Generationendorf. Wie sich Dörfer im demografischen Wandel verändern müssen.“

Mehrgenerationenhäuser (MGH) als Knotenpunkte von Generationendörfern

Am 23. Juli 2020 trafen sich kommunale Fachkräfte und zivilgesellschaftliche Akteure aus den Bereichen Quartierskoordination, Kirche, Wohlfahrtsverbände, Vereine, Genossenschaften, Stiftungen sowie alle Interessierten zum Fachtag in Bad Boll.

Katrin Ballandies, Vorständin der LAG Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg e.V. und Anja Miller, Leiterin des Informations- und Beratungszentrums Mehrgenerationenhäuser, stellten in ihrem Workshop Mehrgenerationenhäuser als Knotenpunkte von Generationendörfern die Chancen und Potenziale der MGH vor. Im regen Austausch mit den Workshop-Teilnehmenden wurden die Voraussetzungen für die Realisierung und den Aufbau in ländlichen Siedlungen und Gemeinden diskutiert. In der abschließenden Podiumsdiskussion betonte Katrin Ballandies insbesondere die Offenheit, Transparenz sowie Flexibilität der MGH auf aktuelle gesellschaftliche Erfordernisse. Die Notwendigkeit der Vernetzung und Zusammenarbeit aller Akteure vor Ort sowie die Einbeziehung der Zivilgesellschaft in die Planung und Umsetzung eines MGH ist ein Baustein zum Erfolg. MGHs sind verlässliche Partner für eine generationenübergreifende und nachhaltige Sozialraumgestaltung.

In Baden-Württemberg haben sich seit 2006 bereits 54 Standorte entwickelt. Mit dem Landesprogramm Impulsprogramm für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Förderung der Mehrgenerationenhäuser, sind seit Anfang 2020 13 neue Einrichtungen im Aufbau.

Informationen zu den Mehrgenerationenhäusern sind auf der Homepage der LAG Mehrgenerationenhäuser Baden-Württemberg zu finden.